It’s all about Drehmoment

Wussten Sie eigentlich, mit welchem Antriebskonzept man das meiste Drehmoment an den Teller eines Plattenspielers übertragen bekommt? Richtig: per Reibrad.
Diese herrlich archaische Variante schafft’s wie keine andere, den „Bumms“ des Motors erstens mit Untersetzung und zweitens praktisch ohne elastische Komponenten (aka Riemen) an den Zielort zu transferieren; deshalb rocken die Maschinen klanglich auch so superheftig. Nun hat Peter Reinders aus Holland der Technik mal wieder eine Chance gegeben und auf dieser Basis zwei wirklich hübsche Plattenspieler gebaut:Das Bild zeigt die Variante für 12″-Arme und heißt „Solid 12„; kaufen kann man ihn beim Hersteller, die 12″-Variante kostet 2450, die 9″-Ausgabe 2250 Euro.
Leser der diversen Lenco-Foren kennen Peter vielleicht als Anbieter der legendären „PTP“-Topplatten für alter Lenco-Reibraddreher, mit denen man die Schätzkes in moderne Zargen verpflanzen und richtig ernste Plattenspieler daraus bauen kann (ja klar, auch bei mir liegt sowas noch und wartet seit Jahren auf Fertigstellung). Hier mal ein Bild vom ETF2008, wo ich Peter kennengelernt und den PTP-gepimpten Dreher von Thomas Schick schätzen gelernt habe. Und so verwundert es auch nicht, dass Peter seine Plattenspieler auf Basis alter Lenco-Teile aufbaut – natürlich in Kombination mit reichlich Präzisionsmaschinenbau heutiger Tage.

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