Umzug

[Update 1] Das Gröbste in Sachen Umzug ist schon erledigt. Jetzt noch diverse Bildergallerien wiederherstellen und ein paar Links anpassen.

Lange hat’s gedauert, aber ich habe endlich beschlossen, 1und1 (oder besser „Ionos“, wie’s mittlerweile heißt) in Sachen Hosting den Rücken zu kehren.

Da sowas in den seltensten Fällen rumpelfrei geht, kann es sein, dass es in den nächsten Tagen ein paar Probleme mit der Erreichbarkeit dieser Seite geben wird – ich bitte um Verständnis. Das betrifft auch diverse meiner Email-Konten.

Wenn das erledigt ist, kommt auch ganz bestimmt zügig die Geschichte vom diesjährigen ETF – echt gezz ;-).

ETF und so

In wenigen Stunden geht’s los, 688 Kilometer in die Normandie sind zurückzulegen, die 2019er Ausgabe des European Triode Festivals ruft. Natürlich werde ich ein wenig Live-Berichterstattung während (über die üblichen Social Media-Kanäle) und eine größere Geschichte nach der Veranstaltung fabrizieren.

Wer den einen oder anderen Bericht von den Geschehnissen in der jüngeren Vergangenheit vermisst – keine Sorge, die sind noch da und unter Messe- und Besuchsreports“ oben in der Navigation zu finden. Ich bastle gerade ein wenig an der Funktionalität dieses Blogs herum, deshalb die geänderte Organisation.

Frickelfest Essentials 2019

Ja, wieso denn nicht mal was an passend vorgeprägter Stelle veranstalten? Olli und Ralf haben da was genau Richtiges gefunden und einen großartigen Frickelfest-Ableger im niedersächsischen Worpswede ins Leben gerufen

Richtig. Worpswede, da war was: Da gibt’s diese 1889 gegründete Künstlerkolonie, die Generationen von mehr oder weniger bekannten Malern, Bildhauern, Architekten und Vertreter noch anderer Kunstfertigkeiten hervorgebracht hat. Warum also nicht frickelndes Volk für ein Wochenende in der kulturschwangeren Umgebung unterbringen? Hat geklappt, der Intervention der beiden Organisatoren sei Dank. Sie konnten den wunderschönen Diedrichshof dingfest machen und die Betreiber davon überzeugen, dass Frickler trotz nicht zu leugnender spezieller Defekte eigentlich ganz harmlos sind.

Ja, klar, der Geist der Veranstaltung ist natürlich ans große Frickelfest angelehnt, so war das auch gedacht: Ich hatte seinerzeit mal ein bisschen Reklame dafür gemacht, dass Leute mit entsprechendem Elan das Konzept lokal, gerne auf etwas kleinerer Flamme adaptieren – daher auch das „Essentals“ im Namen. Die Saat ist (noch) nicht so richtig flächendeckend aufgegangen, aber Ralf und Olli aus Bremen, die haben sich bereits zum vierten Mal die Orga für so etwas angetan. Mein Kompliment dafür – Dank sowieso.

Im Diedrichshof ging’s am Freitagnachmittag los. Micha und ich waren spät dran, die Luxus-Locations zum Installieren des mitgebrachten Zeugs waren natürlich schon weg. Machte gar nix, mit ein wenig Umräumen ließ sich die Lobby des Gebäudes in ein ganz ausgezeichnetes „Spielzimmer“ verwandeln. In dem fand dann auch noch das Setup von Alex bequem Platz. Natürlich hat’s ein bisschen gedauert, bis das alles wunschgemäß spielte, aber das ist ja immer so: Mal n Teppich hier „ausleihen“, die dahinten können bestimmt noch ein paar von den schön plüschigen Stühlen entbehren. Irgendwann passt’s dann und man geht zum gemütlichen Teil des Tages über.

Bei uns lieferte der Yamaha GT750 die Töne, den ich vor Jahren mal umgebaut habe. Darauf wohnt ein 14″ langer Clearaudio Unify, darunter hatte ich das unverwüstliche Audio Technika AT-5V geschraubt. Wenn Sie so’n Ding übrigens noch kriegen können – kaufen. Echt jetzt. Lohnt. Phonovorverstärkt haben wir mit ifi Audio und meiner Spezial-Stromversorgung (Klang + Ton 6/16), das tut ziemlich klasse.

Von da aus ging’s ein eine olle Rotel-Vorstufe, die Ralf uns freundlicherweise geliehen hatte. Als Endstufe machte Michas F6-Clone einen ganz hervorragenden Job.

Ja, Lautsprecher. Zwei Zehner und n Horn mit Druckkammertreiber, alles alte Bekannte. Darüber möchte ich noch nicht zuviel verraten, da ist nämlich ein bisschen mehr dran. Kommt in die nächste Klang + Ton. Uuuuund wird außerdem beim Analog Forum in Krefeld am kommenden Wochenende (02. + 03.11.) spielen. Natürlich bei Andrejs Staltmanis im Raum, ist doch klar ;-).

Und so ging dann der Abend in bewährter Manier ins Land. Nach dem wie üblich viel zu knappen Schläfchen begrüßte uns der Samstagmorgen mit erfreulich schönem Wetter. Den Fotografen freut’s ganz besonders, das Licht im Diedrichshof war lecker. Und draußen in den ausgedehnten Parkanlagen sowieso. Endlich Zeit, sich mit den ganzen mehr oder weniger konventionellen Konstruktionen zu beschäftigen, die die Leute so angekarrt hatten.

In Sachen Lautsprecher war alles vertreten: Von Horn bis geschlossen, von Bass bis Reflex und von Open bis Baffle. Angesteuert mit Sand oder Vakuum, schaltend oder nicht. Sehr viel selbstgemachtes Zeug, große Klasse.

Zwei Konstellationen möchte ich an dieser Stelle besonders erwähnen, so unfair das allen anderen gegenüber auch ist. Da wäre zunächst die faszinierende Rundum-glücklich-Lösung von Elke und Michael. Eines der ganz wenigen Paare in der Szene, das gemeinsam an der Realisation seines klanglichen Traums bastelt. Wobei „Basteln“ den Kern der Sache schon nicht mehr so ganz trifft, die zwei haben schon einen professionellen Anspruch an ihr Tun.

Tja. Und dann war da noch dieses Paar nachgebauter JBL 4430, das Falk und Uwe irgendwie ins Dachgeschoss in eine kuschelig kleine Kemenate gewuchtet hatten. Vor den Dingern habe ich größere Teile des Samstagabends verbracht und eine Menge großartiger Musik gehört, die ich vorher nicht kannte – das ist ja immer so bei den beiden. Was die JBL-Trümmer in der Dachkammer angerichtet haben, das war gemein. Und ich brauche endlich ein 2235H-Shirt. Dieser verdammte olle Fünfzehner ist einfach das Großartigste, was jemals in ein Reflexgehäuse geschraubt wurde. Ich muss es ja wissen, bei mir im Wohnzimmer spielen ja vier von den Pappen – zumindest näherungsweise.

An diesem Abend ist definitiv bei einigen Leuten die Entscheidung gefallen, dass ein Paar dieser Kisten ins Haus muss. Allen Beschaffungsschwierigkeiten insbesondere beim „Arschbackenhorn“ 2344A zum Trotz. Aber: Vielleicht kommt da was. Ich will noch nicht zuviel versprechen, aber es sieht nicht so schlecht aus für einen guten Nachbau davon. Nein, nicht das P-Audio-Ding, mit dem wir seinerzeit mal einen 4430-Klon in der Klang + Ton gebaut hatten, das ist endgültig Geschichte.

Schon wieder eine Nacht zum Tag gemacht, schon wieder viel zu wenig geschlafen – alles wie Immer. Nach dem ziemlich luxuriösen Frühstück haben wir unseren Kram wieder in den Kombi gestopft. Der Originalzustand der Lokalität war ziemlich schnell wieder hergestellt. Allerdings möchte ich nicht wissen, wie lange Olli und Ralf nach der Abreise der Teilnehmer dort noch malocht haben.

Was bleibt ist… tatsächlich eine Menge. Da wäre die Entscheidung fürs nächste private Lautsprecherprojekt (dazu in Kürze mehr auf diesem Kanal) und viele Erinnerungen an extrem entspannte und freundliche Mitmenschen. Und genau das muss die Essenz einer solchen Veranstaltung sein.

Bilder. Gibt’s jede Menge. Zum Beispiel von Micha, Uwe, Jochen und Olli. Und von mir.

4 Nikonians

Vor langer Zeit habe ich mal angekündigt, an dieser Stelle hier und da auch mal was zum Thema Fotografie und Kameragedöns zum Besten zu geben. Mache ich jetzt, auch wenn eigentlich die Westdeutschen HiFi-Tage und die Frickelfest Essentials zuerst dran gewesen wären – kommt sofort nach dem hier, versprochen.

Wer mich schon mal da draußen irgendwo getroffen hat, der weiß, dass ich dazu neige, dicke Nikon-Spiegelreflexkameras durch die Gegend zu schleppen. Tatsächlich macht mir das nichts aus, auch wenn es im Lager der Spiegellosen natürlich mittlerweile eine (okay, anderthalb) Alternative(n) dazu gäbe – aber ich bin einfach noch nicht soweit, einem Spielekonsolenhersteller professionelles Equipment zu glauben.

Und weil der „Ich-brauch-ne-neue-Kamera“-Reflex nach langen Jahren (meine gute alte D3s, mit der ich locker 90 Prozent aller Bilder auf dieser Seite und sonstwo gemacht habe, nutze ich mittlerweile seit neun Jahren), habe ich mir ne Df gegönnt. Nicht, dass das eine von beliebig viel Vernunft getragene Überlegung gewesen wäre, aber der Preis war gut und das Fleisch schwach.

Das ist eine eigentlich ganz lecker gemachte Retro-Knipse, die in Sachen Optik und Bedienung an die großen Nikons der Analog-Ära angelehnt ist – leider nicht in Sachen Verarbeitung. Haptisch ist der billig wirkende Plastik-Body nämlich kein Vergleich zur Magnesium-D3s, auch meine D800 fühlt sich erheblich hochwertiger an als die Df. Gut anfassen lässt sie sich wegen des viel zu kleinen Griffs auch nicht, aber diesbezüglich bin ich verwöhnt – nichts lässt sich so gut und über lange Zeit ermüdungsfrei bedienen und herumtragen wie ein Pro-Body von Nikon. Sage ich mal so als Jemand, der seine Kameras fast immer ohne Gurt betreibt und deshalb ständig in der Hand hat.

Technisch tut das Ding gut. Der 16-Megapixel-Sensor ist der aus der D4, die RAW-Files rauschen tatsächlich noch etwas weniger als die aus der 12-MP-D3s. Die D800 (36 MP) stinkt diesbezüglich ab und ist eigentlich eine Studioknipse. Die liefert, wenn man’s drauf anlegt aber die qualitativ besten Ergebnisse der drei. Megapixel sind mir übrigens völlig Latte, ich habe jahrelang glücklich und zufrieden mit einer 4-Megapixel-D2Hs fotografiert. Der Geneigte darf sich gerne nochmal meine frühen ETF- und Frickelfest-Bilder ansehen. Es gab auch mal einen „LP“-Titel, die mit jenem Gerät fotografiert war, was keiner gemerkt hat.

Der Autofokus ist okay, reißt aber keine Bestmarken, womit er sich in bester Gesellschaft mit dem meiner beiden anderen Nikons befindet. Das Bedienkonzept ist eigentlich schön, weil’s für alle wichtigen Funktionen Drehräder nach alter Väter Sitte gibt. Das klappt gut, ist aber fotografisches Slow Food. Die D3s kann ich blind bedienen und alle relevanten Dinge variieren, ohne das Auge vom Sucher zu nehmen. Das geht hier gar nicht, schon deshalb nicht, weil man die meisten Drehknöpfe oben auf der Kamera vor dem Betätigen entriegeln muss. Das hat mich die erste Stunde lang echt genervt, mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt und find’s eigentlich ganz cool – die Kamera zwingt mich zum entschleunigten Fotografieren, was ja vielleicht auch nicht so schlecht ist.

Die DF „verdaut“ SDXC-Speicherkarten. Das ist okay, sie stellt auch keine dramatischen Geschwindigkeitsanforderungen. Warum auch – Video kann sie gar nicht und mit fünfeinhalb Bildern pro Sekunde bricht sie ebenfalls keine Rekorde. Auf eine 64-GB-Karte passen über 1600 Aufnahmen (14-Bit-RAW unkomprimiert), das reicht mir so gerade ;-).

Zur Kamera gehört ein Objektiv, nämlich ein Special-Edition-1.8/50 mm. Nicht unbedingt meine Lieblingsbrennweite, deshalb hatte ich auch lange keins mehr. Die Kit-Linse macht ihre Sache tatsächlich erheblich besser als ich erwartet hätte. Sie schafft ein ganz hübsches Bouqet und ist ordentlich scharf – das gefällt. Das Plastik-Feeling bei einem Gesamtgewicht von niedlichen 187 Gramm nicht – sry, da bin ich von der alten Schule.

Die Df und ich waren heute gegen Abend mal ein bisschen spazieren. Ich hab‘ mein 2.8/17-35 mm drauf getan und ich glaube, die Kombi gefällt mir ganz gut. Hier jetzt groß Ergebnisse einzustellen und Pixel-Peeping zu betreiben halte ich nicht für besonders sinnvoll, meine Bilder macht letztlich eh Photoshop. Was ich allerdings schon sagen kann ist, dass in den 14-Bit-RAW-Files der Df reichlich Reserven drinstecken. Das ist gut, das kann ich brauchen, weil ich relativ viel an meinen Fotos „drehe“.

Vielleicht werden wir noch Freunde, die Df und ich, so genau weiß ich das noch nicht. Vielleicht gönne ich ihr noch einen Zusatzhandgriff, damit mein kleiner Finger nicht immer in der Luft hängt, was mich nämlich ziemlich nervt. Wenn sich in den kommenden drei Wochen keine echte Antipathie zwischen uns beiden entwickeln sollte, dann fotografiere ich mal das Analog-Forum in Krefeld damit.

Schön langsam, gemütlich und ein kleines bisschen analog.

Bergkamener Hörtest 2019

Da bin ich jedes Jahr ausgesprochen gerne zu Gast: bei Axel und Andreas in Bergkamen, wo mit Hilfe der ganzen Familie(n) dieses tolle Eintages-(plus Dunkelziffer)-Event organisiert wieder. Im letzten Jahr ist das Ganze in ein Gemeindezentrum um die Ecke mit deutlich vergrößertem Platzangebot gezogen, in diesem Jahr ging’s nochmal zurück in die ehemalige Grundschule, in der der „BKHT“ davor sein Zuhause hatte: Terminprobleme und so. Es gab Selbstgebautes und -gebackenes in drei Räumlichkeiten und mehr als genug Stoff zum Fachsimpeln.

Ein paar Bilder von mir sind hier, den geneigten Betrachter werden aber ganz bestimmt auch die Ergebnisse von Micha S. interessieren.

Klasse war’s, bis zum nächsten Mal!

Tool Time? Denkste!

Eigentlich sollte das hier nur ein ganz normaler Abriss meines Besuches auf der Audiovista 2019, der inoffiziellen Nachfolgeveranstaltung zum gescheiterten Can Jam Europe werden.

Kopfhörerzeugs also, zum zweiten Mal im Krefelder Hotel Mercure ausgetragen. Ein paar Wochen vor dem Analogforum an gleicher Stelle, bei dem wohl ungleich größere Horden einfallen werden, als gestern in Krefeld-Traar zu Gast waren. Immerhin – die Parkplätze direkt am Hotel waren alle belegt – das ist ja schon mal was.

Das war alles nett, friedlich und inhaltlich durchaus interessant, aber eins hat mich doch erschüttert: das Musikprogramm. Man sollte meinen, dass die Kopfhörergemeinde eine relativ progressive und junge Szene ist, in erster Linie digitales Quellenmaterial spielt und irgendwas wie einen Musikgeschmack haben sollte. Vielleicht ist das auch so, aber ich habe beim durchkämmen der an irgendwelche Streamer gestöpselten Festplatten nur die altbekannte Trostlosigkeit gefunden. Und im ersten Ausstellungsraum, den ich betrete, liegt ein „hörerloser“ Hörer auf dem Tisch und quäkt mich ohne Not voll mit – richtig: „Keith Don’t Go“. Dem ultimativen No-Go auf allen öffentlichen Musikveranstaltungen der Welt. Und Diana Krall. Und Hugh Masekela. Und die Eagles. Glauben Sie mir – alle da.

Und was gab’s exakt nirgends? Richtig: Tool – Fear Inoculum. Dieses maßstabsetzende Monster von einem Wie-auch-immer-Metal-Album, das gerade Taylor Swift auf den Billboard-Charts enttrohnt hat und dass es sogar im musikgeschmacklich verseuchten Deutschland auf Platz zwei der Album-Charts geschafft hat. Keine Sau hat’s im Angebot gehabt – das sagt mir was über das HiFi-Metier, das mit nicht unbedingt gefällt.

Das, liebe Leute, hört jetzt auf. Spätestens bei den Westdeutschen HiFi-Tagen Ende des Monats in Bonn werde ich jede Vorführung, die es mir wert erscheint, mit irgendeinem Datenträger mit diesem Ding drauf kapern. Versprochen.

Ach ja – die Audiovista. Das wird. Klar, da passen noch viel mehr Aussteller und Besucher rein, aber das kommt schon noch. Einstweilen ist das eine schön stressfreie und erholsame Angelegenheit. Zumal dann, wenn das Wetter so großartig ist wie an diesem Wochenende.

Richtig, Bilder. Hab ich auch gemacht.

Raumakustik, Schweden-Style

Interessantes beim schwedischen Möbelriesen: Da gibt’s nämlich neuerdings Oddlaug, vom Hersteller als „geräuschdämmende Schiebegardine“ tituliert. Für 25 Euro gibt’s einen halben aufhängbaren Quadratmeter Absorbtion (und ein bisschen Diffusion), aufgeteilt in 15 beliebig zusammensteckbare runde Elemente. Ikea empfiehlt den Einsatz etwa zehn Zentimeter vor der Wand, das ergibt Sinn.

Mit einem halben Quadratmeter davon wird man vermutlich noch keine akustischen Berge versetzt bekommen, ab einer Investition von vielleicht 100 Euro könnte das Ganze aber durchaus Sinn ergeben. Der Versuch lohnt bestimmt, zumal sich Ikea, wie John Darko völlig zurecht anmerkt, beim Umtausch nicht lange bitten lässt.

IGDH Lautsprecher-Contest 2019

Der IGDH-Wanderpokal

So. September. Und damit der Start in „die Saison“. Was in diesem Jahr heißt: Mehr Veranstaltungen als jemals zuvor. Den Anfang machten für mich die Jungs von der IGDH am vergangenen Wochenende, die ihren alljährlichen Selbstbauwettbewerb wie schon seit neun Jahren in unseren Räumlichkeiten austrugen. Diesmal ist zwar nix für uns (sprich: die Klang + Ton) abgefallen, was direkt nach einer Veröffentlichung schrie (meist wegen nicht oder schlecht erhältlicher Komponenten), interessant war’s nichtdestotrotz. Gewonnen hat diese aktive Dreiwegekonstruktion von „kwesi“, die jetzt, wo ich’s mir genauer betrachte, durchaus nachbaubar wäre.

Mein persönlicher Favorit war allerdings ganz klar die „sic!“ von Kay und Markus, eine großartige Old-School-Kiste mit 12″-Wigo-Bass in einem leicht aufgeblasenen Altec-614-Gehäuse und dem Nachbau (na ja…) eines Altec 32–um-die-Ecke-Horns mit Celestion-Druckkammertreiber. Jawohl, CDX1-1747, bester bezahlbarer Einzöller weit und breit, sag ich ja immer.

Nachdem diese Lautsprecher Samstag Nacht die verbliebenen Teilnehmer und ganz Duisburg-Obermeiderich von den Qualitäten des überragenden Tool-Albums „Fear Inoculum“ überzeugt haben, dürfen die Sprecher noch ein bisschen bleiben und mich am übernächsten Wochenende zur nächsten Selbstbauveranstaltung, dem diesjährigen Bergkamener Hörtest, begleiten. Zieht euch warm an, Leute :-).

Vorher, also am kommenden Wochenende, findet man mich in Krefeld bei der Kopfhörer-Show Audiovista. Vielleicht sieht man sich ja da.

Ach ja, fast vergessen: Natürlich gibt’s auch ein paar Bilder vom IGDH-Contest.