CL6-Röhrenverstärker

Der extrem preiswerte Single-Ended-Verstärker mit CL6 am Ausgang aus der letzten Klang + Ton (3/2019) erweist sich als echter Renner.
Wegen des nicht völlig trivialen Aufbaus hat Konstrukteur Michael Kaim mich gebeten, ein paar Bilder hochzuladen, die er beim Aufbau des Prototypen geschossen hat.
Das sei hiermit geschehen:


Ein minimal korrigiertes Schaltbild und eine FAQ-Liste reiche ich kurzfristig nach.

[[Update]] Das aktuelle Schaltbild gibt’s hier. Die einzige relevante Änderung zur Version im Heft betrifft die Position von C10, der nunmehr elektrisch hinter dem Widerstand R10 sitzt und mit diesem ein ordnungsgemäßes Tiefpassfilter bildet.[[/Update]]

13 Gedanken zu „CL6-Röhrenverstärker

  1. Sturm

    Hallo Herr Barske,wenn ich richtig gelesen habe dann wollten Sie mal detaillierte Bilder vom UF5, ähnlich wie es bel CL6 gemacht wurde, machen und hier auf Ihrer HP posten.Wissen Sie schon wann Sie dazu kommen?Freundliche GrüßeArnold Sturm

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      1. Arnold Sturm

        Hallo Herr Barske,suche ich falsch, oder sind noch keine Foto‘s online? Freundliche Grüße Arnold Sturm

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  2. Bernd Fischer

    Hallo,da ich gerade nicht schlafen kann, noch ein paar Zeilen von mir. Mein Name ist Bernd Fischer aus Halberstadt. Ich habe schon etliche Röhrenverstärker gebaut, nachgebaut und getunt und auch schon einige Lautsprecherboxen realisiert, unter anderem nach Vorschlägen von Klang+Ton und HobbyHifi.Wenn der CL6-Amp bei mir läuft, werde ich darüber berichten. Auch habe ich vor, dazu ein Paar Lausprecherboxen zu bauen (Kugelboxen mit TangBand Breitband-Lautsprecherchassis). Das Ganze soll dann in der Küche zum Einsatz kommen, falls meine bessere Hälfte (sprich Ehefrau) damit einverstanden ist.Aber berichtet doch ‚mal von Euren realisierten CL6-Amp-Nachbauten. Lief alles gut, gab es Probleme, wie klingt er, reicht die Leistung, welche Boxen verwendet Ihr?Viele GrüßeBernd

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    1. hb Beitragsautor
      Hi Bernd,
      wenn deine Kombi fertig ist, mach doch mal ein paar Fotos. Sowas veröffentlichen wir gerne mal in der K+T und natürlich auch hier.
      Dass der CL-6 Bausatz ein paar Veränderungen erfahren hat und auch weiterhin wird ist seinem Erfolg geschuldet: Ein paar Teile sind bei BTB schlicht alle. Zu gegebener Zeit wird’s eine MK2-Version geben, die wir natürlich auch vorstellen werden.
      LG: Holger
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  3. Bernd Fischer

    Hallo Holger und hallo alle alten und neuen Röhren- und HighEnd-Fans,da nun in der letzten Klang+Ton auch ein Vorverstärker mit alten Röhren vorgestellt wurde (UF5-Amp), habe ich mir nochmals die Beschreibung für den CL6-Amp angesehen und bin nun doch dem Nachbau-Virus verfallen. Daraufhin habe ich mir die wichtigsten Teile bei BTB-Elrktronik bestellt, wollte aber auch eigene vorhandene Bauteile mit verwenden. Bei Sichtung der Lieferung mußte ich feststellen, daß jetzt die Variante V2 aktuell ist. Und zwar wird jetzt anstelle der Gleichrichterröhre CY32 die CY2 eingesetzt. Sie hat sehr ähnliche Daten aber andere Sockelkontakte, so daß man eine andere Röhrenfassung braucht, nämlich die gleiche wie auch die Verstärkerröhren CL6: eine Außenkontakt-/Topffassung P8A Draht-/Chassis 8pol.Da ich diese Art Fassung nicht in meinem Bestand habe, mußte ich sie bei BTB nachordern. In diesem Zusammenhang habe ich auch gleich noch die restlichen Bauteil mit bestellt, da meine eigenen andere Abmessungen hatten und nicht auf das sehr schöne Chassisblech paßten.Beim Montieren der entsprechen Bauteile auf das Chassis (ich verwende Messing-Senkkopfschreuben M3; deshalb mußte ich die Bohrungen im Chassis ansenken) ist mir eine der Röhrenfassungen zerbrochen, da die gelieferten Fassungen sehr spröde sind und vier Noppen besitzen, die ich vor dem Anschauben nicht gesehen hatte. Also vor der Montage unbedingt diese Noppen abschleifen! Viele Grüße Bernd.

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  4. jochen

    Vielen Dank für die hilfreichen Zusatzbilder, ein paar weitere Detailfotos wären noch Prima, da es mein erstes Verstärkerprojekt ist 😉
    Wo verbergen sich z.B. die Dioden?
    Vielen Dank im Voraus
    Gruß jochen

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  5. Rainer Kockegey

    Hi Holger & Michael,

    erst mal herzlichen Glückwunsch zu diesem hochinteressanten und nicht alltäglichen Projekt, was auch rein optisch sehr, sehr hübsch rüberkommt !
    Highlight ist auch die vorgefertigte Deckelplatte. Super !…von der Nussbaumschale mal abgesehen, die passt nicht so recht zu meiner Einrichtung 😉
    Geschmacksache… aber ich denke echt schwer darüber nach, hier mal wieder den Lötkolben zu zücken !

    Ich hätte da aber auch div. Fragen, zum Thema „Kondensatoren“:

    1. Auf den Bildern sieht man 2 MKPs 470nF/1000V die offensichtlich an der CY32 jeweils von K1 und K2 auf Masse gehen.
    Nötig ? Sinnvoll ? Geschmackssache ?

    2. Lt. BTB Homepage kann C10 statt 4.7µF/450V Elko auch ein MKT 6.8µF/360V sein.
    Nötig ? Sinnvoll ? Geschmackssache ?

    Ansonsten erscheint sowohl lt. Schaltplan als auch nach div. Bildern erst mal alles klar ! Beide Daumen hoch ! 🙂

    Zum den C’s Optionen freue ich mich über euer Feedback. Schließlich seid ihr mir z.Zt. noch um 4 Ohrenlängen voraus. 😉

    Beste Grüße,
    Rainer
    PS: Hoi Roel: Der Schaltplan ist richtig !
    R13 und C8 gehören selbstverständlich in Serie ! Aber vermutlich siehst du R13 gar nicht ! …denn der gehört so nahe wie möglich an das Steuergitter der CL6. Vermutlich versteckt er sich folglich unter dem Schrumpfschlauch ganz oben an der „Anodenkappe“. Neudeutsch heißt R13 „Gridstopper“ und früher nannte man ihn „UKW-Widerstand“, um zu vermeiden dass du Radio Hilversum mit deinem Verstärker hören kannst… 😉 …speziell bei Röhren die eine signifikante „Steilheit“ haben, also auch bei einer CL6 sinnvoll/erforderlich ! Den Widerstand den du auf dem Bild siehst ist vermutlich R15(150k), der zwischen C8 und R13 auf Masse geht.

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    1. hb Beitragsautor

      Völlig richtig, R13 gehört so nah wie möglich ans den Gitteranschluss. Wenn ich mal dazu komme, schraub ich den Prototypen nochmal auf und mach ein Foto von dem Detail. Kann aber noch n bisschen dauern, nächste Woche muss der Kleine erst mal mit zum Frickelfest :-).

      Zum Thema C10: Ein 6,8µF-MKT mit der nötigen Spannungsfestigkeit ist ein ziemlich dicker Brummer. Ich würde erst mal checken, ob der überhaupt ins Gehäuse passt. Ob das an der Stelle merkliche klangliche Vorteile brächte wage ich nicht vorherzusagen – ich rede mal mit Micha Kaim darüber und geben Bescheid.

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    2. Roel

      Hallo Reiner und Holger,

      Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Da habe ich wieder mal was neues gelernt. Top!

      Viele Grüsse,
      Roel

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  6. Roel

    Hallo Holger,

    Mit viel interesse habe ich das Artikel in Klang und Ton gelesen und bereite mich gerade so gut wie möglich auf das Bauen dieser Verstärker vor (da es für mich erst das zweite Elektro-Projekt wird). Eine Frage habe ich bis jetzt eigentlich nur: Im Schaltbild sieht es so aus, dass R13 und C8 in Serie geschaltet sind. Auf die Bilder erscheint es parallel zu sein. Stimmt meine Beobachtung und was wäre hier richting?

    Viele Grüsse aus die Niederlände!
    Roel

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