CL6-Röhrenverstärker

Der extrem preiswerte Single-Ended-Verstärker mit CL6 am Ausgang aus der letzten Klang + Ton (3/2019) erweist sich als echter Renner.
Wegen des nicht völlig trivialen Aufbaus hat Konstrukteur Michael Kaim mich gebeten, ein paar Bilder hochzuladen, die er beim Aufbau des Prototypen geschossen hat.
Das sei hiermit geschehen:


Ein minimal korrigiertes Schaltbild und eine FAQ-Liste reiche ich kurzfristig nach.

[[Update]] Das aktuelle Schaltbild gibt’s hier. Die einzige relevante Änderung zur Version im Heft betrifft die Position von C10, der nunmehr elektrisch hinter dem Widerstand R10 sitzt und mit diesem ein ordnungsgemäßes Tiefpassfilter bildet.[[/Update]]

5 Gedanken zu „CL6-Röhrenverstärker

  1. Rainer Kockegey

    Hi Holger & Michael,

    erst mal herzlichen Glückwunsch zu diesem hochinteressanten und nicht alltäglichen Projekt, was auch rein optisch sehr, sehr hübsch rüberkommt !
    Highlight ist auch die vorgefertigte Deckelplatte. Super !…von der Nussbaumschale mal abgesehen, die passt nicht so recht zu meiner Einrichtung ;-)
    Geschmacksache… aber ich denke echt schwer darüber nach, hier mal wieder den Lötkolben zu zücken !

    Ich hätte da aber auch div. Fragen, zum Thema „Kondensatoren“:

    1. Auf den Bildern sieht man 2 MKPs 470nF/1000V die offensichtlich an der CY32 jeweils von K1 und K2 auf Masse gehen.
    Nötig ? Sinnvoll ? Geschmackssache ?

    2. Lt. BTB Homepage kann C10 statt 4.7µF/450V Elko auch ein MKT 6.8µF/360V sein.
    Nötig ? Sinnvoll ? Geschmackssache ?

    Ansonsten erscheint sowohl lt. Schaltplan als auch nach div. Bildern erst mal alles klar ! Beide Daumen hoch ! :-)

    Zum den C’s Optionen freue ich mich über euer Feedback. Schließlich seid ihr mir z.Zt. noch um 4 Ohrenlängen voraus. ;-)

    Beste Grüße,
    Rainer
    PS: Hoi Roel: Der Schaltplan ist richtig !
    R13 und C8 gehören selbstverständlich in Serie ! Aber vermutlich siehst du R13 gar nicht ! …denn der gehört so nahe wie möglich an das Steuergitter der CL6. Vermutlich versteckt er sich folglich unter dem Schrumpfschlauch ganz oben an der „Anodenkappe“. Neudeutsch heißt R13 „Gridstopper“ und früher nannte man ihn „UKW-Widerstand“, um zu vermeiden dass du Radio Hilversum mit deinem Verstärker hören kannst… ;-) …speziell bei Röhren die eine signifikante „Steilheit“ haben, also auch bei einer CL6 sinnvoll/erforderlich ! Den Widerstand den du auf dem Bild siehst ist vermutlich R15(150k), der zwischen C8 und R13 auf Masse geht.

    Antworten
    1. hb Beitragsautor

      Völlig richtig, R13 gehört so nah wie möglich ans den Gitteranschluss. Wenn ich mal dazu komme, schraub ich den Prototypen nochmal auf und mach ein Foto von dem Detail. Kann aber noch n bisschen dauern, nächste Woche muss der Kleine erst mal mit zum Frickelfest :-).

      Zum Thema C10: Ein 6,8µF-MKT mit der nötigen Spannungsfestigkeit ist ein ziemlich dicker Brummer. Ich würde erst mal checken, ob der überhaupt ins Gehäuse passt. Ob das an der Stelle merkliche klangliche Vorteile brächte wage ich nicht vorherzusagen – ich rede mal mit Micha Kaim darüber und geben Bescheid.

      Antworten
    2. Roel

      Hallo Reiner und Holger,

      Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort. Da habe ich wieder mal was neues gelernt. Top!

      Viele Grüsse,
      Roel

      Antworten
  2. Roel

    Hallo Holger,

    Mit viel interesse habe ich das Artikel in Klang und Ton gelesen und bereite mich gerade so gut wie möglich auf das Bauen dieser Verstärker vor (da es für mich erst das zweite Elektro-Projekt wird). Eine Frage habe ich bis jetzt eigentlich nur: Im Schaltbild sieht es so aus, dass R13 und C8 in Serie geschaltet sind. Auf die Bilder erscheint es parallel zu sein. Stimmt meine Beobachtung und was wäre hier richting?

    Viele Grüsse aus die Niederlände!
    Roel

    Antworten

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