Kunst, Musik und Knödel

Ich war da mal wieder unterwegs. Ein Tag, 1300 Kilometer. Ziel der Reise war Furth im Wald, was ganz tief im bayrischen Wald liegt und der Wohnort von Joachim Spelling ist. Jener wiederum hat als Chef der Vertriebsfirma TAD Audiovertrieb eine ganze Menge mit gut klingendem Zeugs zu tun; das Produktportfolio reicht von den berühmten Tivoli-Radios bis Schwergewichts-Highend von Gryphon. Was ich vorher nicht wusste ist dass Achim aus seinem privaten Domizil mittlerweile ein sehr buntes Projekt gemacht hat – Kunst, Musik und Knödel. Diverse hundert Quadratmetern Fläche teilt er sich also mit HiFi „von – bis“, meist südafrikanischer Kunst und einer ganzen Menge geschmackvollem Ambiente. Wer unbedingt will, der darf da auch was von kaufen. Gastronomie gibt’s wohl auch, aber das habe ich noch nicht so ganz verstanden.

Hätte ich geahnt, was mich dort erwartet, hätte ich neben der Knipse zumindest ein Stativ mitgenommen und etwas mehr Aufwand ins Fotografieren gesteckt, so kann ich nur ein Dutzend Schnappschüsse liefern, von denen ich zumindest die letzten drei nicht allzu ernst zu nehmen bitte.

Ein paar Worte zur Erklärung: Der knallrote Bau ist der Ort, in dem’s passiert. Hinzu kommt der Stall, den man von außen nicht sieht und in dem (mindestens) zwei wirklich leckere Anlagen spielen. Vor dem Setup mit den vollaktiven Orgon-Hörnern von Heiner Martion habe ich eine ganze Menge Zeit verbracht; das geht verdammt nicht schlecht, was auch der wirklich exzellenten Akustik in dem historischen Gebäude geschuldet sein dürfte. Unter dem Dach des Wohnhauses steht die ganz dicke Gryphon-Flöte, die zumindest schon mal andeutet, welch immenses Potenzial in ihr steckt – hier muss raumakustisch noch ein wenig nachgeholfen werden.

Sehr viel zu sehen, sehr viel zu hören, sehr geschmachssicher gemacht – da muss ich mal wieder hin.

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