Es geht doch

Es kommt ja nun nicht allzu selten vor, dass ich über meist amerikanische Lautsprecher stolpere (und herziehe), deren „Designer“ mit einem nassen Handtuch verprügelt gehören. Das hier allerdings, das hat was, auch wenn’s aus den Staaten kommt und nicht ganz wenig gewagt erscheint.

Die „OMA Mini“ (OMA steht übrigens für Oswalds Mill Audio – nicht, dass Sie auf die Idee kommen, hier würden ältere Damen verunglimpft; außerdem ist das die Bude, die den mbMn derzeit schönsten Plattenspieler überhaupt baut) ist ein ziemlich exklusiver Zweiwegereich mit einem Acht- bis Zehnzöller (Schätzung meinerseits, steht nix auf der Webseite) in einer würfelförmigen Bassreflexbehausung und einem hauseigenem Alu-Guss-Horn mit Druckkammertreiber. Bei den angegebenen 95 Dezibel Wirkungsgrad bin ich skeptisch, aber leise wird’s nicht sein.

Deutschlandvertrieb? Meines Wissens nach nicht. Selbstbauprojekt? Ausgezeichnete Idee…

2 Gedanken zu „Es geht doch

  1. Rolf

    Hast Du wahrscheinlich überlesen: Der Lautsprecher hat die Maße 14″ x 14″ x 57″. Demnach wird es wohl eher ein 8″- Bass sein als ein 10″.
    Schöne Seite übrigens, die von Oswaldmill und Deine natürlich auch.

    Gruß,
    rolf

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  2. Matthias

    Recht haste! OMA hat definitiv den schönsten Plattenspieler den ich kenne (und da lasse ich mich auch nicht auf Diskussionen ein)
    allerdings soll auch der Preis sehr schön sein…
    Also wenn sich mal jemand an den professionellen Nachbau wagen möchte, bitte melden.

    Gruß,
    Matthias

    PS: Handwerklich ebenso schön sind die Röhrenverstärker auf der Mill’s Seite: http://www.oswaldsmillaudio.com/Products/amps.html
    Ich liebe Schwalbenschwanzverbindungen.
    PPS: Ähnlich wie das Hochtönergehäuse, hier mal ein Kompletter Lautsprecher: http://joeyroth.com/ceramic-speakers/

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