Squeezebox-Tuning

Klaus kennt man im Internet unter dem Nickname „Soundcheck“. Und als solcher hat er sich über die Jahre einen ziemlichen Namen gemacht, wenn es darum geht, mit allem möglichen Computergedöns aus der Linux-Welt gut Musik zu hören. Nunmehr hat Klaus sich Logitechs beliebten Streaming-Client Squeezebox Touch zur Brust genommen und ihm eine ganze Reihe von Modifikationen angedeihen lassen, die das im Urzustand klanglich nicht viel mehr als gerade noch erträgliche Gerät angeblich zu einer ernsthaft guten Quelle machen.

Zu diesem Zweck gibt’s ein paar Software-Patches, gute Ratschläge, wie man sein Netzwerk aufbauen sollte und was man so mit dem Lötkolben noch so tun könnte. Nachzulesen auf soundcheck’s audio@vise – allerdings nur auf Englisch.

7 Gedanken zu „Squeezebox-Tuning

  1. Frank

    „die das im Urzustand klanglich nicht viel mehr als gerade noch erträgliche Gerät angeblich zu einer ernsthaft guten Quelle machen.“

    Sorry, aber das ist kappes… Ich hab die Squeezebox Touch jetzt seit 2 Wochen, und bin bei jedem hören erneut von dem Klang angetan. Sie spielt mit Sicherheit von Haus aus schon in der gleichen
    Klasse wie jeder x-beliebige 90 Punkte getestete CD Player…

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  2. tcb

    Ich weiss nicht genau was eure Messlatte darstellt, aber „Die Squeezebox solo klingt nicht toll – auch die bei uns im Hörraum nicht.“ verheisst ja nichts Gutes. Meine Erfahrung ist eine andere: Ich habe gerade 3 Tage intensivsten Hören hinter mir um eindeutige Unterschiede zwischen SB (analog out) mit internem Wandler und RME ADI-2 (coax) ausmachen zu können. Die Unterschiede sind da, wenn auch nur in Nuancen. Unabhängig von dem Marktpreis von ca. 220 Eur finde ich die Vorstellung mehr als gelungen!!! Jaja, habe auch Benchmarks, Weiss etc gehört……
    Ob die Klaus‘ Tipps tatsächlich klanglich sich bemerkbar machen, kann ich nicht feststellen,- dafür bräuchte ich eine originale für den A/B Vergleich. Schneller und problemunanfälliger ist die SBT dadurch auf jeden Fall.

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  3. hb Beitragsautor

    In Anbetracht der Marktdurchdringung und des niedrigen Preises halte ich eine Squeezebox momentan schon für das Mittel der Wahl. Klar, ein Sooloos ist auch lecker, aber das kostet >10k . Und das, was Klaus da an Tipps zusammengestellt hat ist sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Ich würde zuerst diese Dinge versuchen, da sie nichts oder fast nichts kosten. Über einen externen Wandler kann man danach immer noch nachdenken.

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  4. Stefan

    Hallo!

    Vielen Dank an hb für die Erläuterung, jetzt klärt sich doch einiges. Den externen DAC hat Christian Gather in der Tat nicht erwähnt. Ein Solobetrieb macht demnach keinen Sinn. Wie sieht es denn im Verbund mit einem bezahlbaren DAC aus (Cambridge DacMagic, Arcam rDAC, Musical Fidelity M1DAC)? Oder dann doch lieber eine integrierte Lösung wie Olive? Gibt es weitere Alternativen?

    Vielen Dank und viele Grüße

    Stefan

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  5. Franz

    Danke für den Link!

    Jetzt leuchtet mir zum ersten Mal ein, warum z.B. Wiedergabe über Kupfer-Ethernet besser sein soll als über WLAN:

    Weil die Squeezebox dann (bei ausgeschaltenen WLAN Funktionen) dann von diesem HF-Müll entlastet ist.

    Ich betreibe seit Jahren eine Squeezebox Classic über den eigenen DAC (im Moment ein Audio Alchemy DDE 3.0) mit gutem Netzteil und bin damit sehr zufrieden.

    Vielleicht dass ich auch mal versuche, über Kupfer statt Luft ?…..

    Franz

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  6. hb Beitragsautor

    Die Squeezebox solo klingt nicht toll – auch die bei uns im Hörraum nicht. Was der werte Kollege aber wohl zu erwähnen vergessen hat ist der Umstand, dass da noch ein externer DAC mit im Spiel war (PS Audio dl3). Damit geht’s dann schon erheblich besser. Was nicht heißt, dass da nicht noch Luft nach oben wäre.

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  7. Stefan

    Hallo!

    Gerade eben habe ich das HIFI Lautsprecher Test-Jahrbuch 2011 aus dem Brieden-Verlag durchgeblättert. Dort musste ich verwundert feststellen, dass Christian Gather von der Klang und Ton Lindemann Swing-Laustsprecher für 12.500,- € mit diesem Kästchen als Quelle getestet hat. Ich wollte mir gerade ein Exemplar zulegen und bin jetzt doch etwas verunsichert. Das aus dem Plastikteil für den Preis kein unsagbar guter Klang rauskommt ist ja wohl klar, aber wie schlecht ist denn „klanglich nicht viel mehr als gerade noch erträglich …“ denn nun genau?

    Viele Grüße

    Stefan

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