Gut gemacht

bk14_00_600Am vergangenen Samstag war ich in Bergkamen. Bis morgens um vier oder so, was viel zu lange war, ich hatte wegen der Fertigstellung der Jubiläumsausgabe der „LP“ mal so gar keine Zeit dafür. Egal, es hat sich gelohnt. Geladen hatten Andreas und Axel, nämlich zum „2. Bergkamener Hörtest“.

Das ist nun genau das, was ich vor einiger Zeit mal im Editorial der Klang + Ton gefordert hatte: Selbst was auf die Beine stellen. Nicht nur immer hier Bildchen vom Frickelfest und vom ETF gucken, sonder ein eigenes Event an den Start kriegen. Das von Andreas und Axel ist klasse; die haben sich in einer alten Schule eingemietet, da kommen so rund 25 (angemeldete) Leute und haben einen Tag lang sehr viel Spaß mit meist selbstgebautem Zeugs. Ich hab ne Menge gelernt über unterschiedliche Abstimmungen einer Duetta Top (gut gemacht, Heinzi ;-)) und mich lange mit Birger unterhalten, den endlich mal persönlich kennenzulernen ich mich sehr gefreut habe, und ich habe ein paar spannende Sachen über billige Standbohrmaschinen erfahren.
Ansonsten gab’s bezahlbares Gebrauchtvinyl in ziemlich gutem Zustand (worunter die Leser der kommenden „LP“ auch gleich leiden müssen), klasse Pizza und viel Kaffee (jedenfalls für mich).

Hat mir äußerst gut gefallen, Jungs, ich melde mich hiermit schon mal fürs nächste Mal an.
Fotos:

4 Gedanken zu „Gut gemacht

    1. hb Beitragsautor

      Einen Austragungsort, den Einen oder anderen, der die Organisation von so etwas auf sich nimmt und die eine oder andere kleine Idee, um das Ganze interessant zu machen. Fettich.

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  1. Michael

    Hallo Holger,

    Du hast natürlich Recht, aber teils auch nicht. Die Szene braucht engagierte Leute wie Joachim Gerhardt, den Klangmeister, den Organisator Birger (Danke für deinen schnellen Support), Dich, um nur einige zu nennen. Ich denke, ein ziemlich großer Teil kann – wie ich – keine Schaltung verstehen, vom Entwickeln gar nicht zu reden. Ich gestehe: Was ich kann, ist Löten nach Zahlen. Es macht aber großen Spaß, so ein Problem (Verstärker bauen) in Teilprobleme zu zerlegen und zu lösen, sich in unbekannte Materie reinzufuchsen, Teile zu beschaffen und zu bekommen (ist wie Weihnachten außer der Reihe), Gehäuse zu fertigen mit genauso wenig handwerklichem Geschick wie Schaltungverstehen. Und anschließend das ganze Archiv, schwarz, silbern oder digital, von vorne bis hinten immer wieder anzuhören.
    Seiten wie deine oder die des 2A3-Maniacs (schön, dass er wieder sendet) oder von Thomas Mayer verleiten dazu, sich wieder mit elektrischem Kram zu beschäftigen und die eine faszinierende Saite anschlagen. Bei mir jedenfalls.
    Zum Bergkamener Hörtest: Wäre ich gern hingegangen, wenn ich es gewusst hätte (bin kein AAA-Forum-Mitglied). Ich habe aber keinen Schimmer, wie man so ein schnödes Info-Problem lösen kann, außer, Du postest im Vorfeld Veranstaltungen wie diese auf deiner Seite. Du bist der Leitwolf, deine Seite (sowie LP und Klang&Ton) die Anschlagtafel der hörenden Republik. Isso, glaub’s mir.

    Aber damit wären wir in der Diskussion (siehe oben) keine Rille weitergekommen. Hat jemand anders eine Idee?
    Herzliche Grüße
    Michael

    Antworten
  2. Mathias

    Wie getz … Du kanntest Birger bisher nicht persönlich? Mmmh, wenn man bedenkt was Ihr schon an gemeinsamen Anknüpfungspunkten habt … interessant.

    Liebe Grüße,
    M

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