Für zum Kucken

Es geistert sein Monaten durch die HiFi-Social-Media-Szene: jenes wunderbare Buch (falls man das bei 58 Seiten sagen kann) namens „Gateway to Jazz Kissa Vol. 1“.

Das ist Szene-Journalismus, für den ich auch gerne die nötige(n) Freiheitsgrade und Muße hätte. Eine sehr schön in erdigen Pentax-Farben fotografierte und liebevoll geschriebene Abhandlung über die japanische Jazz-Café-Szene. Der Urheber ist der japanische Autor Katsumasa Kusunose. Das in kleiner Auflage produzierte Druckwerk gibt’s nunmehr auch in englischer Sprache.

Besonders anrührend ist die Geschichte über das „Jazz Time Johnny“, das beim großen Erdbeben von 2011 (bei uns eher als Fukushima-Katastrophe bekannt) vom Tsunami dem Erdboden gleichgemacht wurde und mit der Unterstützung von Stammgästen wieder aufgebaut wurde.

Bestellen kann man das gute Stück nur in Japan, was sich als völlig unproblematisch herausgestellt hat und bei mir in zehn Tagen erledigt war.

Hier kann man’s kaufen.

6 Gedanken zu „Für zum Kucken

  1. Matthias

    „…Das ist Szene-Journalismus, für den ich auch gerne die nötige(n) Freiheitsgrade und Muße hätte…“Ich denke, mit Deinem Bekanntheitsgrad und Netzwerk wäre eine solche Publikation auch in Deutschland, z.B. im Eigenverlag, durchaus kostendeckend realisierbar;-) Ich wäre dabei! Schönen Sonntag, Matthias

    Antworten
  2. Falk

    Hallo,das Büchlein klingt interessant!Die EL84 Monoblöcke sehen mir sehr nach der Röh 2 (Elrad?!) von Frank Raphael aus?Liege ich da richtig?Die hatte ich mir damals in der Ausbildung auch gebaut und recht lange zufrieden damit gehört (mit den richtigen Übertragern)Viele Grüße,Falk

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.