Der etwas andere Plattenspieler

Der hier tastet keine Platten ab, sondern von Baumstämmen abgesägte Holzscheiben:

Das macht die von dem deutschen Künstler Bartholomäus Traubeck erdachte Maschine nicht mit einer Nadel, sondern mit einer Kamera unter dem Headshell. Ein nachgeschalteter Rechner „übersetzt“ die Struktur der Jahresringe in Klaviernoten. Das Ergebnis ist erstaunlich anhörbar, harmonisch und ziemlich beeindruckend
Quelle: gizmag.com

5 Gedanken zu „Der etwas andere Plattenspieler

  1. uliguitar

    Hi,
    also Beethoven hätte nach Konsum von 2 Flaschen Rotwein auch nicht viel virtuoser geklungen.
    ***Spaßmodus aus*** Nee, mal im Ernst… wer hätte das gedacht, die Idee finde ich ziemlich genial. Wenn man jemals Free-Jazz von John Coltrane gehört hat erkennt man im Vergleich sogar große Harmonie in dem Werk. Da wirkt `Coltrane´ wie Zähne ziehen gegen…
    (Ich hoffe ich habe mir jetzt keine Feinde gemacht)

    Gruß Uli

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  2. Friedrich

    Beeindruckend!

    Ich habe schon einige Aufführungen zeitgenössischer Piano-Musik besucht und ‚durfte‘ dabei auch einiges eher erleiden. Die Ähnlichkeit zu diesem Holz-Fidelity (der Begriff ist toll) ist frappierend. Und ich meine damit die Ähnlichkeit zu den guten Aufführungen.
    Allerdings hat die, vom Künstler festgelegte, Interpretation der Holz-Daten einen deutlich größeren Einfluss auf das Ergebnis, als die Holzscheibe selber. Daraus diese geradezu harmonische Musik zu machen ist vor diesem Hintergrund jedoch noch beeindruckender.

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  3. Diskus_GL

    ..das nenne ich mal „natürliche“ Musik – oder ist das eher Holz-Fidelity (HoFi)…

    Vielleicht kann er sein System ja dahingehend optimieren, dass statt der Baumringe die Rillen eine Schallplatte mit der Kamera „abgetastet“ werden…. Schallplatte digital sozusagen…

    Grüsse Joachim

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