11 Gedanken zu „Bedauerlich, aber wahr

  1. jj

    Ein Vergleich von analogem Film und Schalplatte verbietet sich meines Erachtens. Während die Schallplatte auch heute noch ein nicht zu toppendes Klanpotienzial (Das nötige Kleingeld um dieses auszuloten vorausgesezt) bietet, kann ich mich noch gut an Dias (400er Ektachrome) erinnern, die waren so grobkörnig, dass man sie in die Tonne treten konnte.
    Letztes Jahr habe ich dagegen am ungarischen Nationalfeiertag das Feuerwerk in Budapest unverwackelt und praktisch rauschfrei aus der Hand fotografiert.
    Hoch leben der VR und High Iso!!!
    So und ab jetzt schreibe ich zu dem Thema nichts mehr. Das hier ist nicht Holgis Fotoblog. 🙂

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  2. anoplogaster

    Beim analogen Film ist es wie mit der Schallplatte.
    Den Film wird es weiterhin geben, weil es genug Photographen gibt denen ISO 12800, VR und ne Netzwerk Schnittstelle in der Kamera vollkommen egal ist.
    Fehlfokus gehört bei den Digitalkameras bald auch der Vergangenheit an, da bestimmt man am PC wo der Fokus sitzen soll.

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  3. Schwarz-Brot

    Ich stimme fast vollständig zu. Nur bei der analogen Photographie sehe ich schlichtweg eine andere Art des künstlerischen Schaffens als die Nacharbeit am Rechner. Beides hat seine Berechtigung, aber die manchmal auch zufällige Ästhetik klassisch entwickelter Bilder lässt sich am Rechner nicht simulieren. Jeder Effekt lässt sich machen. Aber Zufallsprodukte, wie sie bei gezielter Falschentwicklung zum Beispiel entstehen, kommen so nicht zustande. Man kann den Effekt nachahmen, aber der Zufall fehlt nunmal. Darin verliert sich dann auch ein Teil des künstlerischen Anspruchs.
    Lässt man diese Komponente, für die sich zugegebener Maßen nicht jeder begeistern kann, außen vor, ziehe ich selbstverständlich auch die digitale Photographie vor. Wo es lediglich um Technik geht, gibt es keinen Grund an analog aufgenommenen Bildern kleben zu bleiben.

    LG
    Jan

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  4. jj

    Ich weine ehrlich gesagt, keinem dieser Produkte eine Träne nach.
    Compact Kassetten habe ich immer nur im Auto benutzt. Seit CD-Laufwerke dort Einzug gehalten haben, habe ich auch keinen Bandsalat mehr.
    Statt VHS-Recorder benutze ich einen HD Festplattenrecorder. Auf den Bedienungs- und Qualitätsvorteil näher einzugehen, erübrigt sich.
    Floppy-Discs sind verglichen mit modernen Speichermedien in Geschwindigkeit und Kapazität geradezu lächerlich.
    Und die digitale Fotografie hat, obwohl sie gerade erst den Kinderschuhen entwachsen ist, bereits jetzt ein Qualitätsniveau erreicht, dass die analoge Fotografie in den meisten Anwendungsfällen obsolet macht. Ganz abgesehen von den sonstigen Vorteilen, wie z.B. Bildbearbeitung am Computer.
    Das Einzige was sich zu Recht hartnäckig dem Ableben verweigert, ist die analoge Musikwiedergabe. Und das ist gut so.

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  5. jj

    Einerseits ist es bedauerlich, wenn wieder eine Traditionsfirma den Bach runtergeht. Andererseits hat der gelbe Riese seine Marktmacht stets gnadenlos eingesetzt und so manche Leiche (z.B Agfa) am Wegesrand zurück gelassen.

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    1. hb Beitragsautor

      Das Bild steht hier nicht aus einem konkreten Anlass, sondern mehr als allgemeiner Kommentar zur Situation des analogen Films. Aber wir wir ja auch hier sehen – es gibt noch Unbeugsame :-).
      Es ist auch nicht so, dass ich nicht noch drei schöne analoge Spiegelreflexe mit diversen Optiken hier liegen hätte…

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  6. hb Beitragsautor

    Klar, wenn ich mir Mühe gebe, bekomme ich auch noch VHS-Cassetten…
    Aber versuch doch mal, ne gescheite E6-Entwicklung (ähem… gibt’s überhaupt noch MF-Diafilme?) zu finden.

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    1. Peter Georgescu

      Yepp, auch die gibt es noch. Vor allem habe ich das Glück, einen sehr engagierten Fotografen an der nächsten Ecke zu haben, der die entwickeln kann und will 🙂 Bin selbst gespannt…liebäugele gerade mit einer Hasselblad 500C+.

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  7. Peter Georgescu

    Moin Holger,

    wie darf ich das verstehen??? Bin gerade dabei, in die analoge Mittelformat-Fotografie einzusteigen. Filme bekommt man nach wie vor….genauso wie matte 100-Watt-Glühbirnen 😉

    Grüße,
    Peter

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