Analogforum 2012 – Nachbetrachtung

So. Wochenende in Krefeld überstanden. Schön war’s. Und voll. Ich wage mal zu behaupten, dass das das bis dato bestbesuchte Analogforum war.
Sensationen? Nö. Aber die analoge Sache lebt und erfreut sich offensichtlich bester Gesundheit. Es gab ein paar richtig gut spielende Setups und ein paar, denen ein etwas eigenwilliges Verständnis von „gut“ zugrunde lag. Aber das ist ja immer so.

Was ich noch zu sagen hätte? Einiges, aber erst brauche ich mal ein paar Stunden Schlaf. Soviel vorweg: Es gab zum Beispiel gleich zweimal australischen Landmaschinenbau in Gestalt von Commonwealth-Laufwerken, den ersten öffentlichen Auftritt der „Paradise“-DIY-Phonovorstufe, ein lokales Gravitationmaximum verschuldet von einem völlig beknackten Plattenteller von Christoph Rossner, eine Vierwege-Hornkombi mit Sato, die mich etwas ratlos gemacht hat und… stay tuned.

Ach ja – die Bildergalerie natürlich: klick.

14 Gedanken zu „Analogforum 2012 – Nachbetrachtung

    1. jj

      Mein Venice wird bis nächstes Jahr ja nicht verderben. Vielleicht ergibt sich dann nochmal die Möglichkeit bei Herrn v.d.Hul. Ich fürchte nur, meinem Venice wird es so ergehen wie Deinem 103er.

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  1. peter

    Hallo Juergen,
    beim Herr v.d.H. hast du wirklich was verpasst !
    Der ist supernett.
    Gemeinsam haben wir noch einen Herren aus dem Lager der
    Glanzpostillen freundlich gedisst…
    Ein grosser Spass.
    Leider hat mein 103er als einziges einen Totenschein bekommen.
    Die anderen wurden anscheinend nur zum posen vorgezeigt.

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  2. Klaus

    Hallo zusammen,
    tja, also für mich war dies der erste Besuch einer solchen Messe überhaupt.
    Ich baue seit meiner Lehre als Elektroniker sehr viel selber. (Röhren)verstärker, Boxen, CD-Player, Plattenspieler,…
    Einiges ist fertig und sehr viele angefangene Projekte 🙂
    Nun wieder zur Messe.
    Für mich gab es als Newbie für solche Messen folgende Erkenntnisse.
    1. Mein Kram ist gar nicht so schlecht.
    2. Es gibt besseres (ziemlich platte Aussage, ist mir klar)
    3. Puh, die Platte lebt und mein Spieler, Abtaster,…. ist Schrott (oder mein Aufbau)
    4. Lignolab.
    a Die waren super freundlich, eigene CD mitgebracht und gespielt.
    b Die Dynamik hat mir super gefallen
    c Aber der Aufbau war m.E nicht frei von „stärkeren „Verfärbungen
    d Mir hat der Bass gefehlt.
    e Ich will trotzdem ein Horn 🙂

    Viele Grüße
    Klaus

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    1. JJ

      Punkt 1 und 2 kann ich für mich 1:1 übernehmen.

      Wenn ich gwusst hätte, dass Onkel v.d.Hul sich eigenhändig um waidwunde Tonabnehmer kümmert, hätte ich mal mein Ortofon Venice mitgebracht.

      Gruß, Jürgen

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  3. Sigi

    Hallo Holger,
    was meinst du damit, wenn du schreibst die Hornkombi mit Sato von Norbert Güte
    ( http://www.lignolab.com/de/ ) hat dich ratlos gemacht?
    Für mich war es wieder ein Highlight des Forums!
    Leider blieb mir der Zugang zu Wolf von Langa
    ( http://www.wolfvonlanga.com/weblog/ ) verwehrt. Die Tür blieb während meines Aufenthalts am Samstag wegen Setup Problemen verschlossen. Ich sprach im Foyer mit Jörg Lassahn von Goldstrom.de . Es war wohl geplant das seine „auffälligen“ Verstärker ( Bild 55+57 ) an Herrn von Langas Schallwänden laufen sollten. Deinen Bildern nach zu urteilen, muss es ja dann doch noch funktioniert haben. Schade, den von einem gemeinsamen Freund weiß ich das Diese Verstärker verdammt gut sein sollen. Wir haben uns dann auf eine private Hörsession in den nächsten Wochen bei einem von uns geeinigt.
    Ansonsten fand ich die gesamte Messe mal wieder schön, informativ und teilweise auch erschreckend.

    Viele Grüße

    Sigi

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  4. Mathias

    Hallo zusamen,

    das war die mit Abstand bestbesuchteste Ausgabe des Analog Forums der AAA und es war ein rtolles Wochenende. Besucher (>2.200) und Aussteller waren vollauf zufrieden mit der Veranstaltung.
    War toll die Frickler zu treffen und schön auch das unsere Lieblinge unter den Ausstellern meiner Ansicht nach allesamt tolle Setups zu bieten hatten … leider habe ich Wolfs Feldspulen und die Phonovorstufe von Philip dran spielend gehört. Hat mal jemand einen Sack voll Geld ich hätte gerne so ne Schallwand fürs Heim 🙂

    Ich brauche heute dann auch was Schlaf, aber vorher wird Zuhause noch was frische, altes Vinyl gehört.

    Analog lebt!

    Mathias

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  5. Norbert

    Ja, blau ist zur Zeit extrem weit verbreitet im HiFi-Bereich, obwohl es sich dabei um eine kalte Farbe handelt. Eigentlich sollte man bei so etwas Emotionellem wie Musik eher einen warmen Farbton erwarten, wie etwa die ehemalige beige/braune Schrift bei Yamaha-Displays.

    Aber trotzdem: die Geschmäcker sind verschieden – mir gefällt’s.

    Wenn ich mich an so diverse Aussagen (z.B. aus der LP) erinnere, mag Holger auch kein blau bei HiFi… 🙂

    Gruss
    Norbert

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  6. Andreas

    Hallo Holger,

    tolle Bilder, hat mir gestern auch richtig gut gefallen auf der AAA,
    aaaaaber wieso sind alle, aber auch alle Geräte die ich gesehen habe irgendwie blau beleuchtet oder mit eine Blauen LED ausgestattet, es waren einige Netzhautpeitschen dabei, nächstes mal nehm ich meine Sonnenbrille mit:-) (i hate blue light:-)

    …..aber ansonsten eine suuuuper Veranstaltung, ich komme nächstes Jahr wieder, ein Dank an alle die mitgewirkt haben!

    Grüße
    Andreas

    Antworten
      1. JJ

        Mir hat das Setup bei Ultraudio sehr gut gefallen. Als ich dort war, lief klassische Musik; Streicher kamen schön seidig. Sehr angenehm zum Langzeithören.

        Gruß, Jürgen

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