Vom Tage

Heute morgen gab’s, wie angekündigt, einen kleinen Ausflug zum Holzhändler meines Vertrauens. Das Resultat: Ein Hänger voll mit hässlich großem und schwerem Zeug:bm_01Die Zuschnitte hab ich noch nicht nachgemessen, einstweilen bin ich da aber mal zuversichtlich.
Buchenmultiplex ist ein böse hartes Zeug und mir war frühzeitig klar, dass ich die erforderlichen 45°-Gehrungen an Boden, Deckel und Seitenwände mit „Bordmitteln“ nicht hinbekomme und so fahre ich mit acht Platten im Auto morgen früh mal nach Solingen zu einem Profi, der das hoffentlich besser kann. Wir werden berichten.
Außerdem bin ich froh, kurzfristig gepflegte 65 Euro in einen gescheiten 12er Nutfräser investiert zu haben, der wird die Tage ziemlich hart arbeiten müssen.bm_03Ein Test der härteren Art mit 10mm Schnitttiefe nur 8mm vom Rand des Materials entfernt jedenfalls lieferte sehr erfreuliche Ergebnisse – das geht praktisch ausrissfrei. Kleine Lebensweisheit am Rande: Es gibt kaum eine bessere Methode viel Geld auszugeben als für gutes Werkzeug – das lohnt in jedem Falle.bm_02Dann hab ich noch angefangen, Frässchablonen für die Fronten zu fertigen. Da ich die Platten nicht am Stück auf die CNC bekomme, muss ich drei Schablonen anfertigen, mit deren Hilfe dann die Durchbrüche in den Fronten entstehen. Bis jetzt war’s einfach.bm_04

3 Gedanken zu „Vom Tage

  1. Roberto Weberndorfer

    Ich finde groß und schwer schön,..vor allem wenn es sich um Buchenmultiplex handelt, eines meiner Lieblingsmaterialien.
    Exakte Gehrungsschnitte ohne entsprechendes Werkzeug, dass ist bei mir auch immer ein Problem,…deshalb ist der Gang zum Profi bei so einem anspruchsvollen Projekt auf jeden Fall sinnvoll. Bleibt es beim Finish beim Babyblau oder darf sich das schöne Multiplex zeigen und wird mit einem Instrumentenlack veredelt?
    Auf jeden Fall bin ich auf das Endergebnis gespannt.

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