Thorsten lötet wieder

enjoythemusic.com-Weltenbummler Steven Rochlin hat schon vor längerer Zeit sein Herz für die Selbstlötergemeinde entdeckt und bringt seitdem etwa halbjährlich ein kleines DIY-Magazin auf seiner Seite heraus – das finden wir gut.
Für die neueste Ausgabe hat er es sogar geschafft, eine Bastlerlegende zu reaktivieren: Thorsten Lösch hat sich dort ergossen – auch das finden wir gut.
CD-Player-Tuning auf Basis eines Marantz CD-80, schön alt, Philips-Non-OS-DAC, das ist was für Thorsten, keine Frage.

Leider war’s das dann aber auch mit den guten Nachrichten. In das potenzielle Ebay-Schnäppchen (dessen Preise jetzt sowieso explodieren werden) zwei Module eines bekannten Zulieferers – für den man rein zufällig auch noch ein bisschen „Consulting“ betreibt – reinzuschrauben, die zusammen so in der Gegend von 450$ kosten, das scheint mir dann doch etwas dürftig.

Thorsten, das können wir doch origineller, nicht wahr? Melde dich mal!

8 Gedanken zu „Thorsten lötet wieder

  1. hb Beitragsautor

    Hi Thorsten,
    meine herzlichen Glückwünsche zur Vaterschaft. Das verschiebt die Prioritäten etwas, das sehe ich ein ;-).

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  2. ThorstenL

    Hallo Holger,

    Mal sehen. Im Moment verdiene ich das brot auf dem tisch (und die Windeln, Milch und so weiter fuer die kleine Roxana – meine 2 Monate alte Tochter) mit Hai Fai…

    Ergo sitzen wirklich interessante Sachen auf dem backburner.

    Demnaechst giebt es erstmal einen halb aktiven Lautsprecher, 98dB pro Watt, grosser magnetostat mit horn bis auf 600Hz runter (geht hoch bis etwa 25KHz), darunter 8 Zoll Bass und aktiver Sub unter 70Hz. Das ding ist recht wohnraum freundlich und geht voll ab wie Schmitties Katze. In einem 150 Quadratmeter raum mach das ding auch mit einer 300B endstufe toll rabatz (also Mussorsky/Ravel „Bilder“ sau-gut).

    Bis bald, Tschau T

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  3. ThorstenL

    Hallo Leute,

    Erstmal Holger, wenn Du mal siehsts was so mancher baster zusammen bastelt stehen Dir echt die haare hoch .

    Besonders angelsaechsiche und amerikanische habe so ziemlich durch die bank zwei linke haende und alles Daumen.

    Daher die idee ihnen module anzubieten die vergelichsweise sicher sind (spannungsmaessig) und sich einfach einbauen lassen. Dahe man doch beachtlich den kunden Unterstützen muss geht auch das in Kalkulation mit ein.

    Wer besser kann braucht ja diesen Artikel den ich geschrieben habe eh nicht. Der sollte meinen alten richtigen „Eigenbau“ Artikel hier lesen:

    Thermionic Valve Analogue Stages for Digital Audio

    Und Dieter, einen Spieler (oder Wandler) mit SAA7220 und TDA1541 kann man ohne Probleme auf „Non Oversampling“ umstellen.

    Der Eingang zum SAA7220 ist I2S, der Ausgang auch. Also drei kleinen Schnitte durch Leiterbahnen am Ausgang des SAA7220 und drei kleinen eingeloeteten Leitungen ist der SAA7220 dann ausgeschaltet. Man braucht ihn aber noch zwecks Stummschaltung und takt Verteilung. Natuerlich wurde das auch am Musterspieler gemacht. Beschrieben wie es gemacht wird findet man auf so mancher Seite im Netz. Also bitte mal nachschauen.

    Tschau T

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  4. Dieter Q.

    So gesehen, sind sämtliche DACs ohne integriertes Digitalfilter automatisch non-Oversampling. So auch z.B. PCM63 (20Bit), der typisch mit dem 8x OS Filter DF1700 verbaut wurde.
    Gruss, Dieter.

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  5. admin Beitragsautor

    Okay, da haste Recht. Aber der Wandlerchip kann nix dafür, dass sie ihm ein DF vorgeschnallt haben…

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  6. Dieter Q.

    \Philips-Non-OS-DAC\ – Nee, nich wirklich. TDA1541 + SAA7220 (auch auf 1 Foto zu erkennen) machen 4fach Oversampling bei 16 Bit Auflösung. Die Philips Vorläufer hatten in der Tat kein OS und bloss 14 Bit, was aber durch MSB-Umschaltung (à la ADPCM) aufgepeppt wurde, um trotzdem insgesamt einen Dynamikbereich von 16 Bit Auflösung bieten zu können.
    Gruss,
    Dieter.

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