Archiv der Kategorie: Allgemein

hifideluxe 2019

Heute war ich noch auf der hifideluxe, wie üblich mit viel zu wenig Zeit im Gepäck. Bilder gibt’s trotzdem:

[[UPDATE 18.05.: Letzte Bilder hinzugefügt]]

[[UPDATE 13.05.: Mehr Bilder]]

High End 2019 – Menschen, Tiere, Sensationen

Ja, schon klar – Social Media ist nicht so Ihr Ding. Also bekommen Sie meine Instagram-Berichterstattung aus München auch nicht mit. Okay, okay – Sie sollen ja auch nicht ganz ohne taufrische München-Impressionen leben.
Wenn alles klappt, dann laufen hier meine aktuellen fotografischen Ergebnisse auf, Updates gibt’s immer dann, wenn ich zum Nachbearbeiten und Hochladen komme.

[[UPDATE 09.05.: Ein paar Bilder vom zweiten Aufbautag, hängen unten dran]]

[[UPDATE 10.05.: Bilder vom Händlertag hinzugefügt]]

[[UPDATE 13.05.: Mehr Bilder]]

[[UPDATE 18.05.: Letzte Bilder hinzugefügt]]

High End 2019

Jau, nächste Woche ist High End. Heißt für Sie: Sie dürfen sich von Donnerstag, dem 09. bis Sonntag, dem 12. ins audiophile Getümmel stürzen. Donnerstag geht natürlich nur, falls Ihnen jemand einen Ausstellerausweis oder eine Fachbesucherkarte besorgt hat, aber das ist ja wohl Standard für jeden Interessierten heutzutage.
Heißt für mich: Montag nach München fahren, den Montag drauf zurück.
Und natürlich freue ich mich schon auf garantiert erfreulich günstige Lautsprecher superorigineller Machart und auf Plattenspieler, dessen Preis sich der Hersteller erst nach der Messe zu veröffentlichen traut. Da sind wir ganz besonders gespannt, weil jener schwedische Kleinsthersteller derjenige war, der den Preis seines eigentlich ganz netten Tonarms im Laufe von ungefähr drei Jahren von 4000 auf etwa 28000 Dollar „angepasst“ hat. Das schafft Vertrauen.
Kaum weniger vor die Schleuse geschwommen sind die Verstärker, die US-Digitalspezialist MSB für die High End angekündigt hat, aber die sehen wenigstens halbwegs dezent aus und sind offensichtlich sehr lecker gemacht.
High End eben. Was willste machen.
Natürlich hoffe ich inständig auf Silbatone – alle coolen Messebesucher treffen sich natürlich wie immer im Atrium 4.1, Raum F129. Und nein, ich habe absolut keine Ahnung, was MJ, Bae, JC, Joe und Co. dieses Jahr Irrwitziges zusammenzustöpseln gedenken. Es wird aber garantiert wieder lustig und ich bin am Dienstag zum Kistenschleppen da – das muss einfach.
Sie wollen oder können nicht vorbeikommen?
Ist nicht soo schlimm: Das Netz wird garantiert voll sein mit Berichterstattung. Hoffentlich schaffen’s in diesem Jahr mal ein paar mehr Leute, ihr Zeug mit dem Hashtag #highend2019 zu verbreiten.

Ach ja: Wir – heißt: der Brieden Verlag – sind natürlich auch da. Wie immer direkt am Eingang der Halle vier, Stand P01.

Analoges

Zuwachs im privaten Plattenspieler-Zoo: Diesen in absolutem Traumzustand befindlichen Technics SL-1000 MK2 (SP-10 MK II in Obsidian-Zarge mit Tonarm EPA-100) konnte ich nicht an mir vorbeiziehen lassen.
Weil ich erst mal wissen wollte was er so tut, habe ich das neue elektrooptische DS Audio DS-E1 reingeschraubt und beschlossen, dass das da so schnell nicht wieder rauskommt.
Wer am kommenden Samstag zum Klang + Ton-Hörtest kommt, darf mal ein Ohr voll nehmen ;-).

CL6-Röhrenverstärker

Der extrem preiswerte Single-Ended-Verstärker mit CL6 am Ausgang aus der letzten Klang + Ton (3/2019) erweist sich als echter Renner.
Wegen des nicht völlig trivialen Aufbaus hat Konstrukteur Michael Kaim mich gebeten, ein paar Bilder hochzuladen, die er beim Aufbau des Prototypen geschossen hat.
Das sei hiermit geschehen:


Ein minimal korrigiertes Schaltbild und eine FAQ-Liste reiche ich kurzfristig nach.

[[Update]] Das aktuelle Schaltbild gibt’s hier. Die einzige relevante Änderung zur Version im Heft betrifft die Position von C10, der nunmehr elektrisch hinter dem Widerstand R10 sitzt und mit diesem ein ordnungsgemäßes Tiefpassfilter bildet.[[/Update]]

HiFi anno 2019

Das ist ein Klangverbesserer, den man in die Steckdose steckt. So sieht er aus:


Und so sieht’s von innen aus:


Der Draht ist, was man auf dem Bild nicht gut erkennen kann, NICHT mit irgendetwas leitend verbunden, er hängt elektrisch vollkommen in der Luft.
Ich befürchte, das soll ein Produkt sein, oder zumindest werden.

Manchmal glaube ich, das Metier „HiFi“ hat es nicht besser verdient, als sich selbst abzuschaffen.

Verdammt grün

Gerade beim Aufräumen auf dem NAS gefunden – ein bei meinem letzten Hamburg-Besuch entstandener Smartphone-Schuss:


Das stammt von Dan D’Agostinos jüngsten Monster-Monos. Die sind zwar ganz sicher auch nicht weniger angreifbar als der Air Force Zero aus dem letzten Beitrag, aber die Anzeigeinstrumente, die Dan da in seine Kisten spaxt, die sind schon irgendwie geil. Und ganz, wichtig: Sie sind grün beleuchtet und nicht blau.
A propos D’Agostino: Wie es scheint, hat der Altmeister das Ruder bei Krell wieder in der Hand. Vermutlich keine so schlechte Idee, der Mann kann zumindest Produkte mit Charisma entwickeln. Diesbezüglich haben die Maschinen aus Orange, Connecticut in den Jahren nach Dans Ausscheiden doch ein wenig zu wünschen übriggelassen.

Nullnummer

Seufzer. Großer, schwerer Seufzer. Weil: Er hat’s doch getan. Ich hatte schon vor Jahren Gerüchte gehört, dass TechDAS-Sensei Hideaki Nishikawa an einem richtig dicken Laufwerk oberhalb des nicht eben von Vernunft beseelten Air Force One schraubt und gehofft, dass das Thema irgendwie in der Versenkung verschwunden sei.

Leider nicht.

Unlängst in Tokio auf einem speziellem „Launch Event“ wuchteten die Japaner alle 350 Kilogramm ihres Air Force Zero in den Ring. Was mich in der Tat nicht besonders fröhlich stimmt und in meiner Überzeugung, dass die HiFi-Branche bei ihrer Selbstabschaffung alle Register zieht, weiter bestärkt.


Was er kosten soll? Keine Ahnung. Ich würde so auf eine Viertelmillion tippen, damit fühlt er sich zwischen den Goldmunds und Brakemeiers dieser Welt nicht so mickrig. Ist aber eigentlich auch egal.
Je länger ich in dieser Branche unterwegs bin, desto weniger bin ich in der Lage, mich für solche Ungetüme zu begeistern, und das Ding scheint mir ein ganz besonderer Auswuchs an bodenloser Maß- und Ideenlosigkeit zu sein. Was ich angesichts des wunderbaren Air Force III höchst bedauerlich finde, der nach wie vor bei mir seine Runden drehen darf. Nochmal kurz zum mitschreiben: Dieses ziemlich ultimative Laufwerk mit Luftlager, Vakuumansaugung für die Platte und der Montagemöglichkeit für vier Arme hat vermutlich rund ein Zehntel des Nullers gekostet. Wer soll denn sowas mit fünfstöckigem 118-Kilo-Plattenteller noch ernst nehmen?

Zumindest zu sehen, vielleicht auch zu hören gibt’s den Trumm auf der High End in München. Mach ich Fotos? Klar. Aber nicht mit besonders viel Enthusiasmus.